Lungenkrebs

Der Lungenkrebs, auch Bronchialkarzinom genannt, ist in Deutschland die dritthäufigste bösartige Tumorerkrankung. Bei Männern ist Lungenkrebs die häufigste, bei Frauen die dritthäufigste Krebstodesursache. Man kann sagen, dass das Durchschnittsalter zum Zeitpunkt der Erkrankung bei etwa 65 Jahren liegt.



Die Hauptrisikofaktoren sind vor allem Zigarettenrauch und auch eine berufliche Staubbelastung (z.B. Asbeststaub) kann Lungenkrebs auslösen. In vielen Fällen erkennt man Lungenkrebs zufällig beim Röntgen des Brustkorbs aus einem anderem Anlass.

Es gibt zwei Arten von Lungenkrebs, das kleinzellige Karzinom und das nicht-kleinzellige Karzinom. Die Behandlung der kleinzelligen Karzinome ist oft schwieriger als die der nicht-kleinzelligen, denn ses kommt zu einer frühzeitigen Absiedelung (Metastasen) in anderen Organen. Diese Metastasen treten überwiegend in der Leber und im Gehirn auf.

Die nicht-kleinzelligen Karzinome treten überwiegend örtlich auf, ohne dass es dabei zur Bildung von Metastasen kommt. Als Ziel steht an erster Stelle die operative Entfernung der Krebsgeschwulst - dies ist alelrdings nur bei 20 Prozent der Patienten möglich. Nach der eventuellen Operation und auch bei den nicht operablen Tumoren führt man eine Chemotherapie und/oder Bestrahlung durch. Nach der Behandlung liegt die Lebenserwartung bei 20 bis 50 Prozent der Betroffenen bei mehr als fünf Jahren.

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